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06.06.2018

Garagenlieferung


Heute (06.06.2018) wurde unsere Garage endlich geliefert.

Zur Garage habe ich 1-2 Posts ja schon hier gemacht. Nochmal zur Zusammenfassung hier ein paar Daten:


Rekers-Fertiggarage Prestige 33, 2,98 x 6,50 x 2,47 m / 2,51 m (BxLxH),
Wände min. 8 cm stark, werkmäßig herstellen aus Beton C35/45.
Außenwände Beton schalungsglatt, Innenwände mit wischfestem Anstrich.
Lüftungsöffnungen in Rück- und Seitenwand, Wände bis 0.5 m mit Erdreich
anfüllbar (Abdichtung bauseits).
Fugenlos geschlossener Vollbetonboden, handabgerieben und freitragend,
Bodenbelastung für Fahrzeuge bis 2.5 to, Flächenlast bis 350 kg/qm.
Wannenartig ausgebautes Dach mit Neigung nach hinten und Bitumen-
Schweißbahn mit Glasfasereinlage, beschiefert und UV-beständig.
Entwässerung innenliegend mit HT-Rohr 70 mm, durch Boden oder Wände
geführt, Anschluss bauseits.


Sektionaltor LPU 40, M-Sicke, doppelwandig isoliert,
Oberfläche Sandgrain, ohne Griff und Schlossausbruch,
ähnlich RAL 7016 anthrazitgrau

Elektrische Öffnung: Fabrikat Sommer pro+ S 9060, mit einem Handsender, mit Lüftungsfunktion, einschl. Montage. Verlegung der Zuleitungen unter Putz, Stromanschluß erfolgt bauseits.

Elektroinstallation Variante 2 mit Wechselschaltung, für Garage mit Tür, bestehend aus:
Feuchtraum-Wannenleuchte mit Leuchtstoffröhre, Schalter / Steckdosen-Kombination vorne
rechts und Schalter / Steckdosen-Kombination neben der Tür, Leerrohre mit Kabel unter
Putz, Stromanschluss bauseits

Rückwand und Seitenwandverstärkung für erhöhte Lasten
(z.B. Erdanschüttung bis 2,00 m, Terrassennutzung, Doppelstockgarage, zusätzliches
Dach)

Aluminium-Dachrandprofil
RAL nach Wahl: ähnlich RAL 7016 anthrazitgrau
Linke Wand, Rechte Wand, Rückwand, Vorderfront

usw. usw.

Nachdem der Lieferant 2 Std. Verspätung hatte, hat soweit alles gut geklappt. Meine zuvor verlegten Erdkabel waren wohl perfert ausgerichtet (Eigenlob), das Fallrohr für die Entwässerung wohl auch, aber irgendwie hat das Rohr von der Garage (80er HT-Rohr) keinen Aufsatz für das normale 110er KG-Rohr. Was mich persönlich sehr verwundert hat, da die Entwässerung in der Erde immer mit KG Rohren gemacht wird. Auf jeden Fall hat es deshalb nicht geklappt und konnte nicht angeschlossen werden. Das muss ich also in den nächsten Tagen noch korrigieren, zum Glück ist es nur 30 cm innerhalb der Bodenplatte, da kommt man durch ein wenig Ausgaben also gut dran.

Hier ein paar Bilder (nicht chronologisch):

Da die Garage an zwei Seiten im Hang steht, wurde zusätzlich zu der Verstärkung im Beton durch zusätzliche Bewehrung die Garage selbst jeweils mit zwei Bohrungen pro Streifenfundament verzapft mit einem Eisen. Das Loch wurde danach mit schnelltrocknendem Beton wieder verschlossen.

Ein Blick von unten, hier mit meinen beiden Erdkabeln.

Hier sieht man den Hydraulischen Hebearm des Kranwagens.

Ausrichtung der Garage und Einführung der Erdkabel.


Zum Ausrichten wurden zwischen Fundament und Bodenplatte kleine Ausgleichsplatten verlegt.


Vor Ort wurde vom Transport-LKW zum Kran umgeladen...







Unterputzverteiler 3x1,5mm2 (links) und Blindverteiler für spätere Wallbox rechts mit 5x2,5mm2

Hier die innenliegende Regenrinne als 75er HT-Rohr. Muss ich morgen noch final anschließen, da zwei Kurven gefehlt haben.
Blick auf die Garage (Spritzbitumenbahnen, links der Ablauf für das Regenwasser.

Hier ein Blick unter die Garage, da fehlt noch ein kleines Stück HT-Rohr für den Anschluss an die Zisterne :-(



Sicht von Hinten, links unten sieht man noch ein wenig vom Bitumanstrich.

04.06.2018

Netzanschluss durch Stromversorger installiert.


Heute kam noch der Montagetrupp und hat mir den Hausanschluss (Strom) gelegt und installiert.
Mit ein wenig Anlaufschwierigkeiten hat am Ende alles geklappt. Es gab allerdings zwei Probleme, zum Glück war ich auf der Baustelle vor Ort und konnte da schnell eine Lösung organisieren.

Problem 1:
Der Wasseranschluss wurde damals von der Gemeinde mit einem breiten Wasserhahn installiert. Dieser ging aber nicht durch das Kopfstück des Mehrspartenanschlusses.

Problem 2:
Mein Erdkabel, welches ich durch eine der Sparten bis in die Zisterne gelegt habe, wurde ja von mir bis auf die andere Seite des HWR gelegt. Somit war es auch hier nicht möglich, das Kopfstück des MSH zu installieren.

Lösung zu 1:
Nach einem kurzen Anruf kam freundlicherweise der Wassermeister direkt vorbei und hat den Hahn abmontiert (vorher wurde noch der Absperrhahn in der Straße mit einem Metalldetektor gesucht).

Lösung zu 2:
Habe 2m Kabel nachgezogen und dieses dann abgeschnitten. Nun muss ich später dort eine Verteilerdose setzen.

einmal Strippenziehen...

Oben der neue Stromkasten im HWR, unten die Mehrsparte (MSH). Leider haben sie mir alle Zugdrähte abgeschnitten, da diese angeblich nicht dicht gemacht werden können. Schade, habe diese mühevoll eingezogen...

So sieht der Kasten fertig aus.

Ein Blick auf die MSH.

Hier das Kopfloch in der Straße, der Stromanschluss wurde nach installation mit einem Plastikkäfig geschützt und dieser mit Harz zusätzlich gegen Feuchtigkeit abgedichtet. Das zweite Leerrohr (schwarzes Flexrohr) ist für Unity Media (Medien/KabelTV) vorgesehen. Die werden aber nochmals separat die Straße aufreißen um an diese Kopflöcher zu kommen...

Das zweite Kopfloch auf der Hausseite habe ich aus Sicherheitsgründen nochmal eingesandet.

Dämmung Bodenplatte


Bei KfW Häusern sollte ja die Bodenplatte ebenfalls gedämmt werden. Bei uns ist das Bauherrenleistung. Es gibt dort verschiedene Arten der Dämmung, ich habe mich für 8 cm dickes Styrodur mit Nut und Feder entschieden. Dieses wird mit einen 2K Bitumanstrich direkt auf die Bodenplatte verkelebt, die ja im Vorfeld (vor Hausstellung) schon den Bitumvoranstrich erhalten hatte. Anschließend wird das Styrodur noch mit einer Noppenbahn gegen Steilne und Co. geschützt.

Hier mal eine kleine Aufstellung bzw. Projektbeschreibung:

Material:

  • 4 Pakete Styrudur 8 cm (3035 CS)
  • 2 Eimer 2k Bitum (je 35 L)
  • 35 m Kompriband (8-13mm Ausdehnung)
  • Noppenbahn (50m x 1,5m)

Werkzeug:
  • Rührer für Bohrmaschine (den billigsten, den ich gefunden habe, da man den danach wegschmeißen kann)
  • Bohrmaschine/Akkuschrauber (mein Akkuschrauber hatte zu wenig Power, deshalb lieber Bohrmaschine)
  • Zollstock/Wasserwaage
  • Stift
  • Stichsäge/Gärungssäge
  • Fuchsschwanz
  • Maurerkelle (1x klein, 1x groß)
  • Handschuhe (wichtig, wird mit Bitum immer eine Sauerei!)
Vorgehen:

Trotz Vorarbeit musste ich noch einmal run um die Bodenplatte über 4 Stunden für die Vorbereitung investieren. Habe dazu den Graben noch ein wenig ausgehoben, so dass die Bodenplatte mit Perimeterdämmung komplett zugänglich war. Anschließen alles nochmal von Hand von Steinen und Erde gereinigt und mit einem Besen die Bodenplatte abgekehrt.

Da der Bitumen eine Trocknungszeit von 1-3 Stunden hat, bei den aktuellen Temperaturen von ca. 30 Gard wahrscheinlich sogar noch wesentlich kürzer, musste ich soviel wie möglich vorbereiten, damit es nachher beim "bitumieren" reibungslos geht. Hier empfehlt sich übrigens eine zweite Person, ich musste mich alleine ganz schön abrackern, das wäre mit einer helfenden Hand sicherlich flüssiger gegangen.
Deshalb habe ich die Styrodurplatten alle in der Mitte geteilt, dazu habe ich mit der Stichsäge vorgeschnitten und den Rest mit etwas Gewalt abgebrochen. Mit Hand wäre das viel zu umständlich gewesen. Damit die Platten unten gut eingeführt werden konnten, habe ich diese zusätzlich an der Unterseitze mit der Stichsäge angeschrägt. Danach kam das Feintuning, indem ich jede Platte am vorgesehenen Platz eingepasst habe. Dabei habe ich die Ecken jeweils ausgespart (also das letzten Stück), denn das Maß wollte ich erst schneiden, wenn der Rest verklebt ist. Nun habe ich mir aus Kanthälzern noch 20-30 cm STücke geschnitten, um die Platten nach dem ankleben verkeilen bzw. hochdrücken zu können.
Als letztes habe ich nun das Kompriband im Abstand von ca. 4 cm an der Unterseite der Außenwand angebracht. Achtung, nachdem ich zwei Rollen vorab verklebt habe, habe ich leider feststellen müssen, dass das Kompriband sich extrem schnell ausgedehnt hat und somit die Platten kaum noch von unten dagegen passten. Im späteren Verlauf habe ich deshalb das Band erst direkt vor jeden Verkleben der Platte angebracht.

Nun war der Mittag schon fast vorbei und ich konnte endlich mit dem kleben beginnen.
Dazu habe ich das Bitumen 3-5 Minuten aufgerührt, dann die Hälfte des Pulvers beigemischt und nachdem dieses vermischt war den Rest beigefügt. Nun immer mit den zwei Maurerkellen die Platten gleichmäßig und vollflächig eingestrichen und sofort verklebt. 
Dazu habe ich mir immer die einzelne Platte von ihrem Platz geholt und vollfälächig Bitumen darauf angebracht. Diese dann entsprechend verklebt und mit Hilfe von Steinen und meinen kleinen Holzstücken nach oben gedrückt. Bei 30 Grad im Schatten hat das jedes Fitnessstudio ersetzt. Leider ist das Bitumen extrem schnell getrocknet, so dass ich nach 3/4 Seiten aufhören musste. Da es mittlerweile auf 20 Uhr zu ging, habe ich den Rest auf später verschoben. Zum Glück hatte ich ja noch einen zweiten Eimer Bitumen, wobei die (getrocknete) Bitumrestmenge wahrscheinlich für alle Seiten gelangt hätte. An den Ecken und bei Fugen, wo ich nicht ganz bündig gearbeitet habe, habe ich den angetrockneten Bitumen noch als Dichtmittel verwendet, so das nirgens noch etwas offen bleibt.

Jetzt schnell noch versuchen, die Arbeitsgeräte (Rührer, Kellen) halbwegs von Bitumen zu befreien, so dass die beim zweiten Anlauf zumindest noch einmal benutzt werden können.

Am kommenden Wochenende werde ich wahrscheinlich den Rest fertig stellen inkl. Noppenbahn.

Update vom 23.06.2018: hier geht es zum zweiten Tag der Dämmung, hat sich ein wenig verzögert.
alle Steine 10-20 cm vor der Perimeterdämmung/Boddenplatte musste ich teils von Hand entfernen.

Hier schaut es schon sehr gut aus, war dann auch alles gut zugänglich.

Hier war so ein wenig das erste Nadelöhr wegen den Kabeln, das Fallrohr hat eigentlich nicht gestört.

Rechts sieht man die lose Folie, die habe ich vorher noch mit Bitumen festgeklebt.

Meine Schneidewerkstatt 💪😀

Schon mal vorab angepasst, öfter musste ich noch kleine Steine wegmeißeln oder eben die Platte ein wenig bearbeiten...

Hier das Kompriband aus dem Baumarkt, war im Verhältnis fast das teuerste. Hat aber den Vorteil, das sich das sehr gut in der Fuge ausdehnt und man später nicht den unschönen Bauschaum hat, der ggf. sogar die Platte noch nach unten drückt.

Hier mal eine Untersicht. Hier sieht man das Kompriband, was sich sehr schnell ausgedehnt hat.

Platten liegen....

Hölzer liegen...

Die zweite Seite...


Hier die erste Seite...

01.06.2018

Vorbereitung für Garage


Heute (01.06.2018) und morgen stehen unter den Arbeiten rund um die Vorbereitung für die Garagenlieferung. Dazu muss ich noch meine beiden Erdkabel per KG Rohr bis zur Garage legen. Blöderweise hatte ich gestern den Graben (ca. 1,5 m Länge und 50-60 cm Tiefe) schon ausgehoben, nur ohne in den Plan zu sehen. Deshalb musste ich es heute nochmal machen, denn ich hatte mich um 50 cm verschätzt. Naja, wer es nicht im Kopf hat, hats halt in den Armen oder so :)

Da mir aber noch ein paar Kurven und eine Abdichtung für das KG Rohr fehlt, musste ich danach sowieso noch ein wenig Material kaufen. Deshalb wird das Projekt erst morgen fertig gestellt, dann gibts auch Bilder dazu.

Weiter muss ich noch den Boden und die Wand des Garagenstandplatzes begradigen, so dass die Garage wirklich satt platziert werden kann.

Update: 02.06.2018

Hier nun noch ein paar Bilder:

Am Morgen nochmal im MoBau gewesen und uns noch in eine weitere Holzfliese verliebt. Denke die wird es jetzt für das EG werden...

Hier das KG110 Rohr für den Strom in der Garage. War gar nicht so einfach, zwei Abdichtungen für die beiden Kabel (3x1,5mm2 + 5x2,5mm2) zu organisieren. Am Ende musste ich es zusätzlich noch mit Dichtband abdichten, das das Rohr nicht komplett voll Wasser läuft.

Einfach zwei Löcher in den Deckel gebohrt und die Verbindungsstücke gegengekontert. Darin befindet sich ein Dichtring, der das mehr oder weniger abdichtet. Weniger beim größeren Kabel...

Hier im noch nicht festgeschraubten Zustand. Hier sieht man auch schön, wie die beiden Kabel aus dem Haus raus kommen...


Tag 9 Heizungkreisläufe


Heute (01.06.2018) wurde die Dämmung sowie die Heizungskreisläufe installiert. Dazu hat ein kompletter Tag ausgereicht, habe die Truppe am Abend gerade noch so beim Aufräumen erwischt.

Es wurden ungefähr 900 m Wasserschlauch (Fußbodenheizung verlegt), nun kann der Estrich kommen.

AZ, hier gerade mit dem Kompressor beim Drucktest (4 bar)

Küche/Essbereich

WZ


Küche

Flur OG

Bad, hinten ist die Badewanne ausgespart.

Hier die ausgesparte Badewanne.

Aufbau der Dämmung mit Styropur. Im EG sind es insgesamt 12 cm, im OG 8 cm.

SZ

Kind 1

Flur OG

Kind 2

Flur EG

Heizungssteuerung

Seit der Hausstellung hat dieses Stück Dämmung im Bad gelegen. Es war meines Wissens nach für den Kabelschacht gedacht. Nun haben die Heizungsmonteure es aus dem Fenster geworfen, mittlerweile hat es darauf geregten und ist somit nicht mehr wirklich zu gebrauchen. Doch was ist nun im Kabelkanal/Wand? Dämmung ja wohl nicht...? Werde mal wieder beim Bauleiter nachfragen, leider war er telefonisch mal wieder nicht erreichbar.